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Hier findet ihr Kurzwissen aus der Welt der Mobilität. Wir bereiten euch interessante Fakten aus dem Radverkehr, von Straße und Schienen oder aus der Luft optisch ansprechend in kleinen Häppchen auf. Wollt ihr keine neuen Häppchen verpassen? Dann folgt uns doch auf Instagram, LinkedIn oder Twitter!

Klimaschädliche Subventionen im Verkehrssektor (18.01.2023)

Kann der Zug nicht eine Minute warten?! (31.12.2022)

  • Kann der Zug nicht eine Minute warten?!
  • Dein Zug hat Verspätung und du hoffst, den Anschlusszug noch zu bekommen, weil du sonst eine Stunde warten musst.
  • Im Zug, der nicht wartet, sitzen nämlich viele Reisende, die auch wieder einen Anschluss bekommen möchten. Auch wenn das für dich blöd ist.
  • Du kommst nun mit 60 min Verspätung an ihr Ziel. Hätte der Anschlusszug gewartet und mehr Reisende hätten jeweils 30 min Verspätung, wäre dies in Summe schlechter.
  • Gerade bei Zügen, die weite Strecken fahren, kann ein Warten in München sogar Auswirkungen in Hamburg haben. Wenn Züge nicht mehr in ihren geplanten Lagen fahren, bekommen sie oft noch mehr Verspätung.

Bahn ungleich Bahn (28.12.2022)

  • Bahn ist nicht Bahn
  • EIU sind verantwortlich für den Bau und Betrieb von Schienenwegen der Eisenbahnen. Ihnen gehören die Gleise, aber auch die Leit- und Sicherungstechnik sowie die Bahnhöfe. Sie gewähren den Eisenbahnverkehrsunternehmen Trassenzugang.
  • EVU erbringen Eisenbahnverkehrsleistungen auf Schienenwegen der EIU. In Deutschland gibt es etwa 400 EVU. Sie benötigen eine Zulassung, aber nicht unbedingt eigene Fahrzeuge oder Personale.
  • Während im Fernverkehr die EVU selbst über ihre Dienstleistungen entscheiden, bestellen im Regionalverkehr sogenannte Aufgabenträger das Verkehrsangebot. Sie sind den Ländern oder kommunalen Verbänden unterstellt und entscheiden z.B. über das Fahrplanangebot oder die Anzahl an Sitzplätzen in einem Zug.

ICE, IC, EC & Co.: Kennst du den Unterschied? (09.12.2022)

  • Der Intercity-Express ist das hochwertigste Produkt des Fernverkehrs in Deutschland und verbindet große Städte miteinander. Teilweise verkehrt er als „ICE International“ auch ins benachbarte Ausland. Wenn vorhanden, werden Hochgeschwindigkeitsstrecken bis 300 km/h genutzt.
  • ICE Sprinter verbinden in Einzellagen die größten Metropolen Deutschlands meist ohne Zwischenhalte. So können kürzere Reisezeiten erreicht werden. Die Fahrt kostet genauso viel wie mit normalen ICE-Zügen.
  • Intercity-Züge verbinden größere Städte miteinander. In Deutschland verkehren sie immer häufiger nur noch als Doppelstockzüge außerhalb des Kernnetzes. Man findet sie auch in anderen Ländern wie Belgien oder den Niederlanden. Sie fahren nicht schneller als 200 km/h.
  • Eurocity-Züge verbinden Städte in Europa über Ländergrenzen hinweg. Komfort und Reisegeschwindigkeit entsprechen IC-Zügen. EC-Züge werden aber mit dem Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes immer seltener und durch ICE oder andere Zuggattungen ersetzt.
  • Eine davon ist der Eurocity-Express, der Deutschland bislang auf zwei Relationen mit der Schweiz und Italien verbindet (München-Zürich und Frankfurt-Mailand). Die eingesetzten Fahrzeuge ähneln ICE,werden aber unter keinem besonderen Markennamen geführt wie etwa…
  • Oftmals werden einfach die Zuggattungen bzw. Markennamen der Nachbarbahnen übernommen. Im Verkehr nach Österreich sind das der Railjet (RJ) bzw. Railjet Xpress (RJX) und ins benachbarte Frankreich der „Train à grande vitesse“ (TGV).
  • Die Wettbewerber der Deutschen Bahn können natürlich ihre eigene Zuggattungen anmelden. Aktuell sind das Flixtrain (FLX), die österreichische Westbahn (WB) und Thalys (THA) auf der Relation nach Brüssel und Paris sowie Anbieter von Touristikzügen.
  • Im Nachtreiseverkehr gibt es analog zum Eurocity den Euronight. Die Nachtzüge der ÖBB werden einheitlich unter der Zuggattung Nightjet (NJ) geführt.

U-Bahn, Tram, S-Bahn, Stadtbahn: Kennst du den Unterschied? (25.10.2022)

Schon gewusst: Radverkehr frei (20.09.2022)

  • Was bedeutet eigentlich das Verkehrszeichen Radverkehr frei in Kombination mit dem Verkehrszeichen Fußgängerzone (242.1) und Gehweg (VZ 239)
  • Radfahrer:innen dürfen auf dem Gehweg oder in der Fußgängerzone fahren, aber nur in Schrittgeschwindigkeit. Außerdem hat der Fußverkehr Vorrang. Schrittgeschwindigkeit bedeutet übrigens Fahren bis maximal 15 km/h.
  • Übrigens: Analog gibt es das auf für den Kfz-Verkehr, z.B. auf Fahrradstraßen oder Verkehrsberuhigten Bereichen - hier ist das Auto "zu Gast"
  • Etwas eindeutiger wäre: "Radfahrende zu Gast", so wird es in den Niederlanden häufig beschildert.

Schon gewusst: Radwegebenutzungspflicht (13.09.2022)

Fünf Ideen für einen attraktiven Fernverkehr (13.07.2022)

  • Idee 1: Hub-Konzept umsetzen
  • Idee 2: Europaweite Mobilitätsdatenbank
  • Idee 3: Komfortzonen in Reisezügen
  • Idee 4: Nachtreiseverkehr auf der Langstrecke stärken
  • Idee 5: Individuelle Lösungen für Reiseziele