Stadtgestaltung

Icon StadtgestaltungEin Ort lebt immer von der Atmosphäre und den Menschen, die dort verweilen – schaffen wir mit guter Stadtgestaltung Plätze, an denen sich Menschen gerne aufhalten.

Baesweiler: Radabstellanlage in einer Mittelstadt

Radabstellanlage in der Mittelstadt Baesweiler mit Fahrradbügeln, Schließfächern, Ladesäule und Service Station

Baesweiler in der Städteregion Aachen ist mit ca. 27.000 Einwohner:innen eine Mittelstadt. Um auch in diesem eher kleinstädtisch geprägten Umfeld attraktive Radverkehrsinfrastruktur anzubieten, wurden am zentralen Kirchplatz der Stadt mehrere Qualitätsaspekte für die Abstellung von Fahrrädern berücksichtigt. So befinden sich dort neben Fahrradbügeln zur sicheren Abstellung auch Schließfächer, eine Self-Service Station und eine E-Bike-Ladesäule. Die …

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Wien: Klimaboulevard Thaliastraße

Klimaboulevard Thaliastraße Wien

Die Thaliastraße gilt als eine der bedeutendsten Einkaufsstraßen in Wien und dementsprechend herrscht dort eine hohe Nutzungsfrequenz. Um die Aufenthaltsqualität zu steigern, wird seit 2021 in mehreren Bauphasen die Thaliastraße zu einem Klimaboulevard umgestaltet. Im November 2021 wurden die Bauarbeiten für das erste Teilstück abgeschlossen. Dabei wurden unter anderem folgende Maßnahmen umgesetzt: Pflanzen neuer Bäume …

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Berlin: Flaniermeile Friedrichstraße

Flaniermeile mit Radweg, Stadtmöbeln und Showcases

Im Rahmen eines Verkehrsversuchs entstand im August 2020 bis Oktober 2021 die Flaniermeile Friedrichstraße in Berlin-Mitte und soll jetzt dauerhaft eingerichtet werden. Dabei wurde der 600 m lange Abschnitt zwischen Leipziger Straße und Französischer Straße für den allgemeinen motorisierten Individualverkehr, also Autos, gesperrt. Ziel ist es, einen neuen, attraktiven öffentlichen Raum zu schaffen. Elektrische Kleinstfahrzeuge …

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Berlin: Umgestaltung der Bergmannstraße

Durch das Mobilitätsgesetz hat sich die Stadt Berlin verpflichtet, den Fußverkehr neben dem Radverkehr und dem ÖPNV besonders zu fördern sowie sicher und attraktiv zu gestalten. Dies kann z.B. durch die Einrichtung von verkehrsberuhigten Straßen sowie vorgezogenen Gehwegen und Querungshilfen erfolgen. Ein Beispiel, wo dies schon umgesetzt wurde, ist die Bergmannstraße in Berlin [1]. Die …

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Freiburg Vauban: nachhaltiger Stadtteil der kurzen Wege

Verkehrsberuhigter Bereich in Vauban

Auf dem Gebiet einer ehemaligen Kaserne am Freiburger Süden entstand ab 1997 ein neues, nachhaltiges und verkehrsberuhigtes Quartier. Der Fokus lag darauf, einen Stadtteil der kurzen Wege mit durchmischten Wohnformen und einer hohen Aufenthaltsqualität zu entwickeln. Innerhalb des Quartiers können Geschäfte und die Grundschule fußläufig erreicht werden. Die Anbindung an die Freiburger Innenstadt und die …

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Ein modernes Rückgrat für den ÖPNV – die Stater Tram in Luxemburg

Luxemburg reiht sich ein in die Vielzahl von Städten, die im vergangenen Jahrhundert ihre bestehende Straßenbahn stillgelegt haben. Doch gab es hier 1991 erste Überlegungen für die erneute Errichtung einer Tramlinie, die aber erst 2014, ganze 23 Jahre später, in konkrete Planungen mündeten [1]. Die Stater Tram, luxemburgisch für „Städtische Straßenbahn“, verkehrt vom Hauptbahnhof der …

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Luxemburg: Adolphe-Brücke mit zweiter Ebene für Fuß- und Radverkehr

Auf den ersten Blick handelt es sich bei der Adolphe-Brücke fast um eine ganz gewöhnliche Brücke, welche das Bahnhofsviertel in Luxemburg mit der Altstadt verbindet. Dabei handelt es sich auch um eine der größten Steinbogenbrücken der Welt. Und nicht nur das: Während ganz oben neben dem Autoverkehr und beidseitigen Fußwegen auch seit 2020 die neue …

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User Experience für eine bessere Verkehrsplanung

Was ist eigentlich der Zweck von Verkehrsplanung? Geht es nur darum, die Reisezeit zu optimieren? Oder wollen wir auch das Reiseerlebnis verbessern? Insbesondere, wenn ich mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs bin, spielen die sensorischen Eindrücke und die Interaktion mit der Umwelt eine ganz andere Rolle, als wenn ich abgeschirmt in einem Fahrzeug sitze. …

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Stolberg: P+R-Parkhaus am Hauptbahnhof

Parkhaus Stolberg Hbf Straßenseite

An Park and Ride (P+R) Standorten stehen in der Regel (kostenlose) Parkplätze zur Verfügung, um einen einfachen Umstieg von Verkehrsmitteln des motorisierten Individualverkehrs (MIV) zu öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖPNV) zu ermöglichen. Gleichzeitig ermöglicht die Nutzung von ÖPNV, wie beispielsweise dem Schienenpersonennahverkehr, eine Reduzierung der Umweltbelastungen im Vergleich zur Nutzung eines Pkw. Damit ein P+R-Angebot gerne genutzt …

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Aachen: Querbeet – Stadtgestaltung und soziale Reintegration

Blumenbeet von Querbeet

Die Caritas Aachen hat vor wenigen Jahren das Projekt „Querbeet” gestartet. Dieses bietet suchtkranken und wohnungslosen Menschen eine Perspektive und gibt ihnen die Möglichkeit, sich einzubringen. Dabei wurden zunächst am Aachener Kaiserplatz Blumenbeete gestaltet.   Mittlerweile werden im Rahmen des Projektes an mehreren Stellen in der Stadt Blumenbeete bepflanzt. An Straßenlaternen Aluminiumdosen mit Pflanzen befestigt und …

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Gelungene Bahnhofsumgestaltung in Wuppertal

Wuppertal Hauptbahnhof

Attraktive Bahnhöfe – Aushängeschild für den Bahnverkehr, gesellige Einkaufspassage, architektonisches Highlight: Alles vereint in übersichtlichen, sozial sicheren und funktionalen Gebäuden. Wie Bahnhöfe insbesondere in ihrer Funktion als Mobility Hub gestaltet sein sollten, damit hat sich Daniel in seinem Artikel „Was macht gute Mobility Hubs aus?“ schon auseinandergesetzt. Jetzt möchten wir euch einen Bahnhof vorstellen, der …

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Oslo: Begrünung im Flughafen

Begrünung im Terminal des Flughafens Oslo

Der Flughafen Oslo-Gardermoen ist der größte Flughafen Norwegens und einer der modernsten in Europa. Besonders hervorzuheben ist die architektonische Gestaltung des Terminals. Holz als Material dominiert die Tageslicht durchlässige Deckenkonstruktion, begrünte Wandelemente schaffen eine natürliche und lebendige Atmosphäre. Und das sieht nicht nur toll aus, sondern absorbiert gleichzeitig Lärm und filtert die Luft. Es wurde …

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Piräus: Gestaltung von Fußgängerzonen

Zugang zur Fußgängerzone in Piräus, Griechenland

Um Kfz- und andere motorisierte Verkehre aus der Fußgängerzone von Piräus (Griechenland) herauszuhalten, verwendet die Stadt eine engmaschige Begrenzung mit Pollern. Dies führt jedoch dazu, dass beispielsweise Personen mit Gepäck, mit Kinderwagen oder im Rollstuhl Probleme haben, die Fußgängerzone zu betreten.  Um trotzdem einen Zugang zu ermöglichen, wird als Lösung ein „Tor“ angeboten. Dadurch wird …

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Oslo: Parkflächen für E-Scooter und regulative Maßnahmen

Markierung Abstellfläche für E-Scooter in Oslo

Oslo war mit 20.000 bis 30.000 E-Scootern bisher die europäische Stadt mit den meisten öffentlichen E-Scootern je Einwohner:in (Stand Januar 2021: 697.000 Einwohner:innen [1]). Das hat jedoch auch zu zahlreichen Ärgernissen geführt: Unter anderem hat das freie Abstellen der Roller und die Gleichstellung mit Fahrrädern (Radfahrer:innen dürfen in Norwegen die Gehwege benutzen) dazu geführt, dass …

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Barcelona: Superblocks – Vom motorisierten Durchgangsverkehr zu einer grünen Begegnungszone

Superblock Verkehrsführung 3

In Spaniens zweitgrößter Stadt Barcelona leben rund 1,6 Mio. Menschen, der Platz für Erholungsflächen ist begrenzt. So kommt es, dass statistisch für jede:n Einwohner:in etwa 6,64 m² Grünfläche im urbanen Stadtteil zur Verfügung stehen [1]. Zum Vergleich: in München sind es 19,1 m² Grünfläche je Einwohner:in [2]. Folglich setzte sich die Stadtverwaltung in Barcelona die …

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Beschilderung und Fahrgastinformation zwischen Identität und Effektivität

Wegweiser Flughafenbahnhof

So ziemlich das erste, was ein Passagier sieht, wenn er in einem fremden Land aus dem Flugzeug steigt, ist die Beschilderung des Flughafens. Dasselbe gilt für Zugreisende. Oftmals findet sich der Mensch neben der Hektik, die an Verkehrsstation herrscht, in einem Wirrwarr aus Informationen wieder, die auf ihn einprasseln: bunte Werbebanner, Geschäfte, Schilder, Ansagen, Musik. …

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Unna: Neugestaltung Busbahnhof

Bahnhof Unna bei Nacht

Der 2010 neu gestaltete Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) sowie der neue Bahnhofsvorplatz in Unna geben auch im Dunkeln ein gutes Bild ab. Durch die indirekte Beleuchtung des Holzdaches durch die Stützen wird die Bushaltestelle auf ganzer Länge warm und unaufdringlich ausgeleuchtet. Angsträume werden vermieden, sodass ein sozial sicherer und angenehmer Wartebereich entsteht. Die Lichtsituation wird zudem …

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Was macht gute Mobility Hubs aus?

U-Bahn-Station Hamburg HafenCity

Flughäfen üben oft eine gewisse Faszination aus, die man von einem Besuch des Bahnhofs Wanne-Eickel sicher nicht erwartet. Doch warum ist das so? Liegt das nur an der Größe? Daran, dass wir an Flughäfen seltener sind und unseren Aufenthalt dort mit Urlaub verbinden? Und können wir unsere Bahnhöfe so gestalten, dass wir uns gerne dort …

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Danzig: Mobilstationen mit E-Scooter Parken

Abstellfläche für E-Scooter

Seit wenigen Jahren kann mit E-Scootern ein neues Verkehrsmittel für den städtischen Verkehr genutzt werden. Viele Sharing-Anbieter bieten Ihre Fahrzeuge in innerstädtischen Lagen in Deutschland und anderen Ländern (weltweit) an. Die E-Scooter konkurrieren in der Abstellung mit dem knappen Verkehrsraum für Fußgänger:innen und bilden dort oft ein Hindernis. Um dieses Spannungsfeld zu entschärfen, wurden in …

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Köln: Parkflächen für E-Scooter

E-Scooter Parken Innenstadt Köln

Die Stadt Köln weist mit einem Verkehrszeichen spezielle Flächen für E-Scooter aus und schützt diese durch Poller vor Fremdnutzung. Dies ist erforderlich, seitdem neue Mobilitätsanbieter mit Elektrokleinstfahrzeugen in die deutschen Innenstädte gedrängt sind und somit in Konkurrenz um den begrenzten Verkehrsraum treten. Dies ist eine neue Entwicklung nach der Legalisierung von E-Scootern für den öffentlichen …

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