Sarah Dartenne

Sarah lebt und arbeitet in Aachen und genießt es, die meisten ihrer Alltagsfahrten mit dem Rad oder ab und an mit Bus, Bahn oder Mitfahrgelegenheit erledigen zu können. Im Job versucht sie als Verkehrsingenieurin mit Schwerpunkt Nahmobilität die Verkehrswende mit anzutreiben. Seit ihrem Praktikum bei der Amsterdamer Stadtverwaltung ist sie außerdem der niederländischen Radfahrkultur und deren Planungsphilosophie verfallen, bei der es mehr um den Menschen und dessen Intuitionen geht als um starre Regelwerke. Glücklicherweise ist der Weg von Aachen in die Niederlande nicht so weit. In ihrer Freizeit fährt sie zwar auch Rad, geht aber ebenso gerne wandern (da erlebt man Natur und Umfeld doch intensiver als beim Fahren), campen und zum Sport und werkelt zur Abwechslung gerne mal mit Holz oder Stiften aller Art.

Sarah Dartenne

Aachen: Verkehrsberuhigung Fahrradstraße

Durchfahrtssperre Bismarckstraße Aachen

Die Bismarckstraße ist Teil der Aachener Radvorrangrouten und soll voraussichtlich 2023 als Fahrradstraße umgebaut werden. Dabei wird der Straßenraum neu aufgeteilt und mehr Grün im Straßenraum integriert. Um den Kfz-Durchgangsverkehr bereits jetzt zu reduzieren, wurde mittels Poller eine Durchfahrtssperre eingerichtet. Diese befindet sich direkt auf der Höhe des Neumarktes (einem Marktplatz mit Spielplatz und umliegender …

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Berlin: Umgestaltung der Bergmannstraße

Durch das Mobilitätsgesetz hat sich die Stadt Berlin verpflichtet, den Fußverkehr neben dem Radverkehr und dem ÖPNV besonders zu fördern sowie sicher und attraktiv zu gestalten. Dies kann z.B. durch die Einrichtung von verkehrsberuhigten Straßen sowie vorgezogenen Gehwegen und Querungshilfen erfolgen. Ein Beispiel, wo dies schon umgesetzt wurde, ist die Bergmannstraße in Berlin [1]. Die …

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Freiburg Vauban: nachhaltiger Stadtteil der kurzen Wege

Verkehrsberuhigter Bereich in Vauban

Auf dem Gebiet einer ehemaligen Kaserne am Freiburger Süden entstand ab 1997 ein neues, nachhaltiges und verkehrsberuhigtes Quartier. Der Fokus lag darauf, einen Stadtteil der kurzen Wege mit durchmischten Wohnformen und einer hohen Aufenthaltsqualität zu entwickeln. Innerhalb des Quartiers können Geschäfte und die Grundschule fußläufig erreicht werden. Die Anbindung an die Freiburger Innenstadt und die …

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Amsterdam: Kleine infrastrukturelle Maßnahmen

Rückbau Schutzinsel zur Vergrößerung der Aufstellfläche

„Stau auf Radwegen” – was in Deutschland oft noch reine Utopie ist, wird woanders bereits längst zu einer ganz eigenen Problematik. Zum Beispiel in den Niederlanden: Auch dort ist die Verkehrsfläche begrenzt; es können keine neuen Flächen für Radwege herbeigezaubert werden. Daher konzentriert sich die Planung seit einigen Jahren auf sogenannte „kleine infrastructurele maatregelen”, zu …

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Slalom-Parcour am Gardasee!

Umlaufsperre für Zufußgehende und Radfahrende

Hier wurde die Priorität klar auf den MIV gelegt: Um die Vorfahrt des aus den Ausfahrten einmündenden Verkehrs zu verdeutlichen, dürfen Fußgänger:innen und Radfahrende in regelmäßigen Abständen einen Slalom einlegen, um die Umlaufsperren zu überwinden. Insbesondere für Personen mit Kinderwagen oder Radfahrer:innen sind die Sperren schwer zu umfahren, da sie sehr eng beieinander stehen.  Wie …

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Gelungene Bahnhofsumgestaltung in Wuppertal

Wuppertal Hauptbahnhof

Attraktive Bahnhöfe – Aushängeschild für den Bahnverkehr, gesellige Einkaufspassage, architektonisches Highlight: Alles vereint in übersichtlichen, sozial sicheren und funktionalen Gebäuden. Wie Bahnhöfe insbesondere in ihrer Funktion als Mobility Hub gestaltet sein sollten, damit hat sich Daniel in seinem Artikel „Was macht gute Mobility Hubs aus?“ schon auseinandergesetzt. Jetzt möchten wir euch einen Bahnhof vorstellen, der …

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Bremen: Fahrradparkhaus

Bremen_Fahrradparkhaus

Bremen gilt als Fahrradstadt, spätestens seit das erste Fahrradmodellquartier mit einer aus mehreren Fahrradstraßen bestehenden Fahrradzone eingerichtet worden ist. Während das Fahrradmodellquartier doch noch mehr verspricht als bei einem Besuch in Realität tatsächlich zu erwarten war, findet sich in der Bremer Innenstadt am Dom ein sehr schönes, wenn auch kleines Fahrradparkhaus.  Gelegen direkt im Erdgeschoss …

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Radschnellverbindungen in der belgischen Region Flandern – Zu Unrecht im Schatten des Nachbarn Niederlande

Radschnellverbindung_Antwerpen_Rampe_Brücke

In der Region Flandern und damit auch in der Provinz und Stadt Antwerpen entsteht seit 2015 ein Netz aus Radschnellverbindungen. Insgesamt sollen es 2.700 km werden. Das Netz verbindet dabei die Provinzen Antwerpen, Limburg, Ost-Flandern, Vlaams-Brabant und West-Flandern. Neben der beeindruckenden Netzlänge und der überregionalen Zusammenarbeit zwischen den Provinzen ist vor allem das einheitliche Design …

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Unna: Neugestaltung Busbahnhof

Bahnhof Unna bei Nacht

Der 2010 neu gestaltete Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) sowie der neue Bahnhofsvorplatz in Unna geben auch im Dunkeln ein gutes Bild ab. Durch die indirekte Beleuchtung des Holzdaches durch die Stützen wird die Bushaltestelle auf ganzer Länge warm und unaufdringlich ausgeleuchtet. Angsträume werden vermieden, sodass ein sozial sicherer und angenehmer Wartebereich entsteht. Die Lichtsituation wird zudem …

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Zirndorf: Verkehrsberuhigte Ortsmitte

Ortsmitte Zirndorf

In der Ortsmitte von Zirndorf gilt Tempo 20. Die Zonenregelung „verkehrsberuhigter Geschäftsbereich“ wird auch gestalterisch mittels weicher Separation und einer einheitlichen Pflasterung betont. Ein gutes Beispiel für eine selbsterklärende Straße. Lediglich mehr Grünelemente zur weiteren Steigerung der Aufenthaltsqualität wären schön.

Bozen: Radverkehrsinfrastruktur

Infrastruktur in Bozen

Bozen gilt als fahrradfreundlichste Stadt Italiens. Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, eine Modellregion für nachhaltige Mobilität zu werden. Neben einer guten Fahrradinfrastruktur (Fahrradmobilitätsplan in Arbeit) werden der ÖPNV, das Zufußgehen und Elektromobilität gefördert.  Die Radverkehrsinfrastruktur zeichnet sich in der Region Südtirol besonders durch viele qualitativ hochwertige Zweirichtungsradwege entlang von Bahntrassen oder Flüssen und …

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Nutzer:innenbasiertes Kreuzungsdesign in den Niederlanden am Beispiel Alexanderplein

Alexanderplein in Amsterdam

Der Alexanderplein liegt im östlichen Zentrum von Amsterdam. Bis 2016 handelte es sich um einen vierarmigen, lichtsignalgeregelten Knotenpunkt, der durchaus eine hohe verkehrliche Bedeutung und entsprechende Auslastung hatte. Rad- und Kfz-Verkehr sowie mehrere Tramlinien verkehren über diesen innerstädtischen Knoten. Dies alles hat sich im Wesentlichen auch nicht geändert – mit Ausnahme der Lichtsignalanlage. Diese wurde …

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Bozen: Brücken am Museion

Brücken für Fuß- und Radverkehr in Bozen

Zur Querung der Talfer in Bozen sind vor dem Museion zwei korrelierende Brücken in geschwungenem Design entstanden. Die Trennung von Rad- und Fußverkehr und die damit verbundene Konfliktreduzierung ist durch die jeweils eigene Brücke gut gelöst. Während auf der Brücke für den Fußverkehr ohne Bedenken verweilt werden kann, darf der Radverkehr nebenan auf seiner Brücke …

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Ljubljana: Abkühlung mit Spaßfaktor

Wasser in Ljubljana

In mediterranen Ländern finden sich häufig stadtgestalterische Elemente mit Wasser, die neben der optischen Gestaltung einen kühlenden Effekt haben und den Menschen an heißen Tagen Abkühlung verschaffen. Ob Trinkbrunnen, Wasserfontänen oder wie hier in Ljubiljana ein künstlicher „Regen“. Mittig über dem Platz an den drei Brücken (Tromostovje) sorgt ein Sprenkler für echtes Regenwetterfeeling, der nicht …

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