Daniel Meurer

Daniel hat ein Faible für die schöne Gestaltung der Umgebung und ihn freut es immer, wenn er einen architektonisch anspruchsvoll gestalteten Bahnhof oder Mobilitätsknotenpunkt sieht, der von Menschen gerne genutzt wird – sei es zum Verreisen oder Verweilen. Sein besonderes Interesse gilt Urban Design, Usability & Wayfinding sowie der Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger. An Verkehr fasziniert ihn am meisten, dass er Menschen über große Distanzen miteinander verbindet.
Nach seinem Studium absolvierte er ein Praktikum bei Royal HaskoningDHV an verschiedenen Standorten in den Niederlanden, wo er sich unter anderem mit einer Umgestaltung des Bahnhofs Amsterdam-Zuid zur besseren Verknüpfung mit dem Flughafen Schiphol befasste. Beruflich arbeitet Daniel als Verkehrsingenieur bei quattron management consulting daran, den Verkehrsträger Bahn fit für die Zukunft zu machen. Privat findet man ihn am ehesten draußen unterwegs und beim Wandern in den Bergen, wo er auch aufgewachsen ist.

Daniel Meurer

Pedestrians first: Warum der Fußverkehr zu stärken ist

Wegweisung und Umgebungskarte in der London Underground

Fußverkehr ist die nachhaltigste Fortbewegungsform. Bei zunehmender Ressourcenknappheit, sei es Energie oder Personal, wird der Fußverkehr künftig eine stärkere Rolle spielen. Dazu kommt, dass der Fußverkehr automatisch auch bei allen anderen Verkehrsarten, sofern man sein Auto nicht in der heimischen Garage stehen hat, Bestandteil einer Reisekette ist. Ein Planungsprinzip aus den Niederlanden, unter anderem angewendet […]

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Deutschland: Abfahrtsalarm auf Abfahrtstafeln im Bahnhof

Abfahrtstafel im Kölner Hauptbahnhof

Hast du dich schon einmal gefragt, was die blinkenden Punkte auf der Abfahrtstafel am Bahnhof bedeuten? Dabei handelt es sich um einen Abfahrtsalarm, der den Reisenden anzeigt, wann sie sich zum Bahnsteig begeben sollten. Ein Nicht-ausgefüllter und nicht-blinkender Punkt bedeutet dabei, dass der Zug in fünf Minuten abfährt. Du kannst dich also schon mal auf

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Berlin: Pilotprojekt Leuchtende Bahnsteigkanten am Bahnhof Südkreuz

Bahnsteigkante Bahnhof Berlin Südkreuz grün-gelb

Auf Gleis 1 (S-Bahn) am Bahnhof Berlin Südkreuz sind als Pilotprojekt LED-Leitsysteme installiert worden. Diese sollen zum einen den Fahrgast bei der Orientierung am Bahnsteig unterstützen: Zum anderen soll sich die Aufmerksamkeit am Bahnsteig erhöhen und die Fahrgäste sensibilisieren, den Sicherheitsabstand zur Bahnsteigkante einzuhalten. Möglich machen dies die Echtzeitkommunikation zwischen Zug und Bahnsteigkante sowie die

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Schweiz: Immer wissen, wo’s langgeht

Wegweiser in Dezaley

Wer in der Schweiz zu Fuß unterwegs ist, wird im ganzen Land auf dieselben gelben Wegweiser stoßen. Denn das Bundesamt für Strassen in der Schweiz (ASTRA) hat nicht nur die Wegweisung für Kraftfahrzeuge und Radfahrende, sondern auch die Fußverkehrswegweisung standardisiert und alle Formen der Langsamverkehrswegweisung harmonisiert. Viele Wegweiser werden mit der aktuellen Position und Höhe

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Stockholm: Leuchtende U-Bahn-Türen

Leuchtende U-Bahn-Türen in der Stockholmer Tunnelbana

Jeder kennt die Ansagen der Ausstiegsrichtung in Zügen und U-Bahnen, visuell unterstützt durch Pfeile auf den Bildschirmen des Fahrgastinformationssystems. Jeder kennt auch Klebezettel an den Türen, die auf die Nicht-Benutzbarkeit ebendieser hinweisen. In den neuen Fahrzeugen der Stockholmer Tunnelbana sieht man, dass es auch anders geht: Von innen und außen sichtbare LED-Leuchtstreifen signalisieren den Reisenden

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Dortmund: Bodenleitsystem für Wegeführung im Bahnhof

Bodenleitsystem für Wegeführung im Bahnhof

Während der Umbauarbeiten des Dortmunder Hauptbahnhofs weisen farbige Linien auf dem Boden den Reisenden den Weg zu Bahnsteigen und U-Bahn. Ähnliche Markierungen wurden auch im Frankfurter Hauptbahnhof während der Bauarbeiten am dortigen Busbahnhof eingesetzt. Großer Vorteil dieses Systems ist, dass Reisende nicht aktiv nach Umleitungsschildern bzw. Wegweisern suchen müssen, um den richtigen Weg zu finden.

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Serfaus: Mit der U-Bahn ins Skigebiet

U-Bahn Serfaus

Eine U-Bahn gibt es nur in großen Städten? Von wegen: eine der weltweit höchstgelegenen und kürzesten U-Bahnen gibt es im österreichischen Serfaus. Sie wurde gebaut, um den Ort vom Tourismusverkehr zu entlasten und verbindet die Seilbahnen mit einem Park-and-Ride-Parkplatz. Die Bahn, technisch als Standseilbahn auf Luftkissen schwebend ausgeführt, legt 1,3 Kilometer Strecke zurück. Dabei werden

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Gibt es im Fernverkehr „den“ Verkehrsträger der Zukunft?

Wenn man an nachhaltige Mobilität denkt, kommt einem meistens das Fahrrad in den Sinn. Verbesserungen in der Radverkehrsinfrastruktur behandeln wir auch ausführlich an anderer Stelle. Was aber ist mit größeren Distanzen? Welche Verkehrsmittel können zukünftig führend sein? Wie können Hochgeschwindigkeitszüge Kurzstreckenflüge substituieren? Und wie lässt sich der Luftverkehr effizient mit anderen Verkehrsträgern verknüpfen?  Schauen wir

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Luxemburg: Landesweit kostenfreier ÖPNV

Luxembourg - Let's Make It Happen auf einer Tram

Seit dem 1. März 2020 ist der gesamte öffentliche Personennahverkehr in Luxemburg kostenfrei. Lediglich für die 1. Klasse in den Regionalzügen ist ein Fahrschein notwendig.  Gemäß eigenen Angaben entfallen dadurch jährlich 41 Mio. € an Einnahmen durch Ticketverkäufe. Diese machen jedoch nur 8 % der jährlichen Gesamtkosten für den öffentlichen Verkehr aus. Daher kann dieses

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Ein modernes Rückgrat für den ÖPNV – die Stater Tram in Luxemburg

Luxemburg reiht sich ein in die Vielzahl von Städten, die im vergangenen Jahrhundert ihre bestehende Straßenbahn stillgelegt haben. Doch gab es hier 1991 erste Überlegungen für die erneute Errichtung einer Tramlinie, die aber erst 2014, ganze 23 Jahre später, in konkrete Planungen mündeten [1]. Die Stater Tram, luxemburgisch für „Städtische Straßenbahn“, verkehrt vom Hauptbahnhof der

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Luxemburg: Adolphe-Brücke mit zweiter Ebene für Fuß- und Radverkehr

Auf den ersten Blick handelt es sich bei der Adolphe-Brücke fast um eine ganz gewöhnliche Brücke, welche das Bahnhofsviertel in Luxemburg mit der Altstadt verbindet. Dabei handelt es sich auch um eine der größten Steinbogenbrücken der Welt. Und nicht nur das: Während ganz oben neben dem Autoverkehr und beidseitigen Fußwegen auch seit 2020 die neue

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Luxemburg: Standseilbahn als Last-Mile-Verkehrsmittel

Luxemburg weist durch das Petrusse- und Alzette-Tal einige topographische Besonderheiten auf, denen man auch mit einer Standseilbahn zu begegnen versucht. Genauer gesagt zwei paralleler, ferngesteuerter Standseilbahnen, die vom 2017 eröffneten Bahnhof Pfaffenthal-Kirchberg auf das Kirchberg-Plateau samt Europaviertel führen. Dabei wird ein Höhenunterschied von knapp 40 m und eine Strecke von 200 m in etwa einer

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User Experience für eine bessere Verkehrsplanung

Was ist eigentlich der Zweck von Verkehrsplanung? Geht es nur darum, die Reisezeit zu optimieren? Oder wollen wir auch das Reiseerlebnis verbessern? Insbesondere, wenn ich mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs bin, spielen die sensorischen Eindrücke und die Interaktion mit der Umwelt eine ganz andere Rolle, als wenn ich abgeschirmt in einem Fahrzeug sitze.

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Gelungene Bahnhofsumgestaltung in Wuppertal

Wuppertal Hauptbahnhof

Attraktive Bahnhöfe – Aushängeschild für den Bahnverkehr, gesellige Einkaufspassage, architektonisches Highlight: Alles vereint in übersichtlichen, sozial sicheren und funktionalen Gebäuden. Wie Bahnhöfe insbesondere in ihrer Funktion als Mobility Hub gestaltet sein sollten, damit hat sich Daniel in seinem Artikel „Was macht gute Mobility Hubs aus?“ schon auseinandergesetzt. Jetzt möchten wir euch einen Bahnhof vorstellen, der

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Oslo: Begrünung im Flughafen

Begrünung im Terminal des Flughafens Oslo

Der Flughafen Oslo-Gardermoen ist der größte Flughafen Norwegens und einer der modernsten in Europa. Besonders hervorzuheben ist die architektonische Gestaltung des Terminals. Holz als Material dominiert die Tageslicht durchlässige Deckenkonstruktion, begrünte Wandelemente schaffen eine natürliche und lebendige Atmosphäre. Und das sieht nicht nur toll aus, sondern absorbiert gleichzeitig Lärm und filtert die Luft. Es wurde

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Brüssel: Kreditkarte als Fahrschein

Lesegerät am Bahnsteiggate (Standby)

Möglichst geringe Zugangshürden für den ÖPNV ist ein gerne angeführtes Ziel für die erfolgreiche Verkehrswende. Die Realität sieht oft anders aus: Informieren über die günstigste Fahrkarte, sich durch den Fahrkartenautomaten quälen und einen Entwerter für den Papierfahrschein finden. Zunehmend wird diese analoge Variante ersetzt durch das Herunterladen einer passenden App in letzter Minute (wobei ja

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Beschilderung und Fahrgastinformation zwischen Identität und Effektivität

Wegweiser Flughafenbahnhof

So ziemlich das erste, was ein Passagier sieht, wenn er in einem fremden Land aus dem Flugzeug steigt, ist die Beschilderung des Flughafens. Dasselbe gilt für Zugreisende. Oftmals findet sich der Mensch neben der Hektik, die an Verkehrsstation herrscht, in einem Wirrwarr aus Informationen wieder, die auf ihn einprasseln: bunte Werbebanner, Geschäfte, Schilder, Ansagen, Musik.

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Berlin: Die versunkenen E-Scooter

E-Scooter und Leihfahrrad, die aus der Spree geborgen wurden

So praktisch es auch sein mag, fast überall in Städten sofort einen E-Scooter zu finden, umso lästiger ist es, wenn man auf Geh- und Radwegen ständig darüber stolpert. Noch „lustiger“ als die Gefährte möglichst dort abzustellen, wo sie am meisten stören, ist das Entsorgen in Flüssen. Das Foto zeigt ein Leihfahrrad sowie einen E-Scooter, die aus

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Was macht gute Mobility Hubs aus?

U-Bahn-Station Hamburg HafenCity

Flughäfen üben oft eine gewisse Faszination aus, die man von einem Besuch des Bahnhofs Wanne-Eickel sicher nicht erwartet. Doch warum ist das so? Liegt das nur an der Größe? Daran, dass wir an Flughäfen seltener sind und unseren Aufenthalt dort mit Urlaub verbinden? Und können wir unsere Bahnhöfe so gestalten, dass wir uns gerne dort

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Hamburg: U-Bahnhof HafenCity Universität

U-Bahn-Station Hamburg HafenCity

Bahnhöfe müssen nicht hässlich sein. U-Bahnhöfe müssen nicht dunkel sein. Das zeigt der 2012 eröffnete und mit dem Radiance Award for Excellence in Lighting Design 2013 ausgezeichnete U-Bahnhof HafenCity Universität in Hamburg. LED-Leuchtcontainer können im Zusammenspiel mit Metallelementen zur Decken- und Wandverkleidung verschiedene Lichtstimmungen erzeugen. So wartet man doch gerne auf die nächste Bahn.

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