Köln: Update Ladebordstein

Detailansicht des Ladebordsteins
Abbildung 1: Detailansicht des Ladebordstein für E-Pkw

Vor rund einem Jahr hat Lars den Kölner Ladebordstein vorgestellt. Dabei wird zum Laden von E-Fahrzeugen keine Ladesäule errichtet, sondern die erforderliche Ladeinfrastruktur direkt im Bordstein integriert. Dadurch wird der Flächenbedarf im öffentlichen Raum reduziert und ein möglicher Wegfall von Parkplätzen durch die Aufrüstung mit Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge vermieden.

Der Ladebordstein wurde seit April 2024 als Testpilot in Köln an vier Stellplätzen getestet und hat sich nach über einem Jahr bewährt. Mit einer technischen Verfügbarkeit von 99 % war die Technik sehr zuverlässig. Damit geht der Ladebordstein nun in Serie.

Um den Einsatz des Ladebordsteins zu optimieren, wird dieser derzeit weiterentwickelt und erneut in Köln getestet. Die neuen Ladebordsteine sind mit einem modularen Kabelschutzelement ausgestattet, welches einen schnelleren und einfacheren Anschluss am Stromverteilerkasten ermöglicht. Statt aufwändiger Tiefbauarbeiten können die Kabel nun direkt unter den Gehwegplatten verlegt werden – das spart Zeit und Geld bei der baulichen Einrichtung von Ladeplätzen.

Außerdem wurde das Material verbessert und die Farbe der Ladebordsteine variiert, um Erkenntnisse zu Sichtbarkeit, Integration ins Stadtbild und Robustheit zu gewinnen. Denn da die Ladebordsteine deutlich unauffälliger sind und sich besser ins Stadtbild integrieren, ist dies auch ein Nachteil: Sie sind nicht so gut als Lademöglichkeit für E-Fahrzeuge zu erkennen, sodass es für Nutzer:innen schwieriger ist, den Ladeplatz zu finden.

Zwei öffentliche Stellplätze mit Ladebordstein
Abbildung 2: Übersicht der beiden Stellplätze mit je einem Ladebordstein und einem gewöhnlichen Stromkasten

Weitere Best Practices zeigen wir auch auf unserer Karte

Zur Newsletter-Anmeldung.